Ikonen

Ausstellung in der Reihe „Vor Ort“

IKONEN

der Bocholter Ikonenmaler Heinz und Christa Bösing


13. März bis 17. April 2016

 

 

 

 

Die Ikonen mir ihrer strengen Glaubenaussage erinnern an romanische Buchmalereien. Es gibt nur einen Grundtyp jeder Ikone, der allerdings in Einzelheiten – z.B. der Größe – abgewandelt werden kann. Ikonen werden nach alter Überlieferung nicht gemalt sondern geschrieben, ihre Maler sind nicht Künstler, sondern Ikonenschreiber, die bewusst in der hergebrachten Form, nach den alten byzantinischen Regeln, die alten Vorlagen wiederholend abschreiben.

 

Dass Bocholter Ehepaar Heinz und Christa Bösing hat sich seit Jahrzehnten mit dem Schreiben von Ikonen beschäftigt und sich hierzu in Kursen und auf Lehrgängen ausgebildet. Heinz Bösing konnte dabei auch die Erkenntnisse aus Gesprächen mit den Mönchen vom Berge Athos in die gemeinsame Arbeit einbringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eröffnung und Einführung:

Sonntag, 13. März 2016, 11 Uhr



„Die Ikone ist wie eine Brille, die man aufsetzt, 
um den Himmel zu sehen. Durch dieses Bild wird man in den Himmel hineingezogen, weil orthodoxe Christen fest daran glauben, dass jeder Mensch dem dreieinigen Gott begegnen kann, dass wir fast gottgleich werden können. Es ist dieses außerordentliche, beängstigende Bekenntnis, vor dem die westliche Christenheit zurückschreckt.“

 

(Prof. Diarmaid MacCulloch, Kirchenhistoriker und Theologe, Universität Oxford)