Impressionisten – Expressionisten

Impressionisten – Expressionisten
Holzschnitte, Lithographien, Öl, Radierungen, Tempera

 

Ausstellung ab dem 20.September 2015

 

 

 

Bild: Hans Olde (1895 - 1987), Landschaft in der Provence, Aquarell 1926

 

 

In einer Gegenüberstellung präsentiert das Stadtmuseum Bocholt Künstler aus den zwei bekanntesten Kunststilen: dem Impressionismus und dem Expressionismus.
So unterschiedlich diese Stile auf den ersten Blick wirken, weisen sie doch Gemeinsamkeiten auf. Es ist der Aufbruch der Bildenden Kunst in die Moderne, der sie verbindet. Der Impressionismus hatte seine Wurzeln in Frankreich, der Expressionismus in Deutschland.
Die Kunstrichtung des Impressionismus entstand um 1870 in Frankreich. Die Maler des Impressionismus überwanden die akademische Malerei des 19. Jhs. Sie gingen in die Natur, um ihre Eindrücke festzuhalten. Der Impressionismus ist keine Schule im eigentlichen Sinn, sondern eine mehreren Malern gemeinsame Einstellung zu den wesentlichen Problemen ihrer Kunst. Die Impressionisten wandten in ihrer Malerei die neuentdeckten Gesetze von Licht und Farbe an.Nach anfänglichen Schwierigkeiten setzte sich die impressionistische Malweise in Frankreich durch und kam später auch nach Deutschland.
Eine der wichtigsten Stilrichtungen in Deutschland war der Expressionismus, der um 1910 begann. Er war eine Bewegung, die alle Künste erfasste. Die Expressionisten wollten Impulse und Affekte wecken. Das Ausdrucksstarke in Farbe und Form stand im Vordergrund. Die Dinge, die die Künstler darstellten, sagten nur das unbedingt Notwendige aus. Auch in Frankreich entstand eine expressive Bewegung, sie nannte sich Fauvismus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressionisten in der Ausstellung sind u.a.

Paul Cézanne
Edouard Manet
Pierre A. Renoir
Maurice Eliot

Hans Olde
Pierre Bonnard
Paul Gauguin
Max Liebermann


Expressionisten in der Ausstellung sind u.a.:

Ernst Barlach
Max Beckmann
Otto Dix
Friedrich G. Einhoff
Lyonel Feininger
Erich Heckel
Wassilij Kandinski
Paul Klee
Käthe Kollwitz
Franz Marc

Otto Mueller
Max Pechstein

 

 

Eröffnung:
Sonntag, 20. September 2015, 
11 Uhr

Einführung:
Marlene Lipski, Wesel