Weltkrieg 1914-1918


Weltkrieg 1914-1918

 

Ausstellung vom 26. Oktober bis 30. Dezember 2014

 

 

Bild: Mobilmachungsplakat für Bocholt, Original.Leihgabe des Stadtarchivs Bocholt

 

 

 

Als Urkatastrophe Europas bezeichnen Historiker die Tragödie des großen Krieges 1914 bis 1918. Am 1. August 2014 begonnen, entwickelte der Krieg eine unaufhaltsame Eigendynamik und führte zu Grausamkeiten in einem bis dahin kaum gekannten Ausmaß, zu einem Gemetzel in industriellen Dimensionen. Heute, 100 Jahre später, werden die Fragen nach dem Warum und nach der Schuld am Ausbruch des Krieges sowie seine Auswirkungen noch immer diskutiert.

 

Die Gewalt, die der Krieg freisetzte, forderte über 9.000.000 tote Soldaten und über 7.000.000 Zivilisten. Etwa 21.300.000 beteiligte Soldaten wurden verwundet und traumatisiert. Die deutsche Bevölkerung wurde nachhaltig reduziert. Von 65 Millionen Einwohnern im Jahre 1910 fielen etwa 2.000.000 Männer. 2.700.000 Soldaten wurden verwundet.

 

Nur knapp 20 Jahre dauerte es, bis erneut ein großer Krieg 1939 bis 1945 Europa und die Welt erschütterte.

 

In der Ausstellung „Weltkrieg 1914 – 1918“ versucht das Stadtmuseum Bocholt mit Exponaten und Dokumenten das kriegerische Geschehen 1914 bis 1918 in einzelnen Themen anzugehen und bezieht dabei die Kriegsauswirkungen auch auf die Bocholter Bevölkerung ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eröffnung:

Sonntag, 26. Oktober 2014, 11 Uhr

 

 

Zu den Ausstellungsexponaten trugen dankenswerter Weise bei:


Archäologische Gruppe Bocholt im Verein für Heimatpflege Bocholt, Privatmuseum Heinrich Boland, Privatsammler Helmut Schwiening sowie weitere Bocholter Bürgerinnen und Bürger und das Stadtarchiv Bocholt. Außerdem wurde auf Exponate des Stadtmuseums Bocholt zurückgegriffen.